Handelsmarketing

Allgemein

<strong>Definition des Handelsmarketings</strong>
Beim Handelsmarketing ergreifen Händler eigene Maßnahmen, die sie anschließend umsetzen. Ziel ist das Erreichen eines Wettbewerbsvorteils für das jeweilige Unternehmen. Verschiedene Konzepte bewirken als auf den Handel bezogene Instrumente, dass sich die Unternehmen im weiteren Wettbewerb behaupten können. Handelsmarketing orientiert sich an Kundenwünschen, dem Verhalten der Konsumenten und den generellen Anforderungen des Marktes. Der Begriff „Handelsmarketing“ wurde 1974 geprägt und fand anschließend Einzug in die Wirtschaftswissenschaft.

<strong>Instrumente im Handelsmarketing</strong>
Die unterschiedlichen Märkte erfordern den Einsatz verschiedener Strategien und Instrumente. Zum Absatzmarkt zählen zum Beispiel Sortiments- und Produktorientierung, während sich der Beschaffungsmarkt durch Strategie, Finanzierung und Kommunikation mit Lieferanten definiert. Handelsmarketing fordert die Analyse der Konkurrenz und benötigt Erfahrungsaustausch und Betriebsvergleiche. Gezielte Werbung und Präsentationen werden eingesetzt, um den erfolgreichen Absatz der Produkte zu fördern.

<strong>Märkte im Handelsmarketing</strong>
Beim Marketing möchte der Handel Kunden durch ein ausgewogenes Warensortiment an sich binden und sich gleichzeitig beim Abnehmer profilieren. Hinzu kommen die langfristige Sicherung des Umsatzes und die Verbesserung von Wettbewerbschancen. Hersteller haben die Möglichkeit, beim Handel direkt den Absatz ihrer Produkte zu beeinflussen, wobei die Händler begleitendes Marketing betreiben, um den Absatz der Produkte zu beeinflussen. Die Absicht von Herstellern ist die Gewinnung von Händlern und die Motivation der Verbraucher, sich den jeweiligen Erzeugnissen zuzuwenden. Die Märkte müssen jedoch ständig kontrolliert werden und das Marketing benötigt ständig aktualisierte Anpassungsmechanismen. Daneben muss berücksichtigt werden, dass Märkte miteinander verknüpft und voneinander abhängig sind. Neben der dauerhaften Marktbeobachtung sind die Handelsmodalitäten und das sich daraus ergebende Kaufverhalten der Kunden zu berücksichtigen.

<strong>Neukundenorientierung</strong>
Die Ziele sind für Hersteller, Händler oder Kooperationen die gleichen: Kunden sollen generiert und durch eine hohe Qualität der Produkte auf Dauer gebunden werden. Diese Bindung wird durch die Bereitstellung von Servicedienstleistungen ergänzt, was Marktanteile im Wettbewerb sichert und gegebenenfalls ausbaut.